Kaminbekleidung:

Sanierungsbedürftige und durch die Witterung beschädigte Kaminköpfe werden in der Regel durch eine Bekleidung vor dem weiteren Verfall dauerhaft geschützt.

Dies erspart eine kostenintensive Sanierung mit Abbruch und neu Aufmauern des Kaminkopfes, wenn es rechtzeitig erfolgt.

 

Kamin vor der Bekleidung:                  Kamin mit Faserzement-Bekleidung:

Es wird zunächst eine Unterkonstruktion aus Rahmenhölzern und Schalung oder Tischlerplatten zugeschnitten und montiert.
In diesem Zuge sollte auch eine neue Eindichtung in das Bedachungsmaterial (Steildach oder Flachdach) erfolgen.

Danach wird die Bekleidung mit dem gewünschten Material wie z.B. Naturschiefer, Faserzementplatten, Zink- Kupfer oder Aluminiumblechen montiert.

Als obere Abdeckungen kommen nach örtlichem Aufmaß angefertigte Betonplatten, Faserzementtafeln oder Metallabdeckungen mit den entsprechenden Rauchrohr-Öffnungen zum Einsatz.

Bei Verwendung von Saisonbedingt nur zeitweise genutzten Kaminöfen, sowie bei Kaminzügen, die der Be- oder Entlüftung dienen oder allen anderen offenen Kaminzügen ist eine auf Edelstahlstützen montierte „schwebende“ Abdeckung zusätzlich erforderlich.

Diese kann aus einer einfachen Faserzementtafel oder aus Metallen wie Kupfer, Titanzink und Edelstahl in vielfältigen Formen hergestellt werden.
Eine Montage von Windspielen und Wetterfahnen kann als zusätzliche Verschönerung erfolgen.

Desweiteren sollte ein Dohlenschutz aus klappbaren oder fest eingesteckten Gittern aus Edelstahl angebracht werden.
Dieses kann auch jederzeit bei bestehenden Kaminen als zusätzliche Sicherheit nachgerüstet werden.

Fotogalerie:

 

Kaminkopf mit Kupfer-Bekleidung:                            Kamin mit Zinkbekleidung:

Stark beschädigter Kaminkopf:       Sanierter Kaminkopf mit Rohraufsatz:

Alte Eternit-Lüftungskamine vor und nach der Ummantelung mit Kupfer:

Neufuß GmbH Bedachungs KG | neufuss-dach@web.de